Burnout Buchempfehlung - Burn-out Literatur - Burnout Buch Tipps

Ich, Jens Nolte, war selbst vom Burnout betroffen und habe recht lange nach Lösungen gesucht, wie ich dem Klammergriff des Burnouts mit seiner Antriebslosigkeit und diesen verwirrenden Gedanken entkommen kann. Immer wieder habe ich dabei nach Burn-out Literatur Ausschau gehalten, die mir Antworten und Halt geben und mir zeigen sollte, dass mich jemand in meiner Situation wirklich versteht. Nicht so etwas Aufgeblasenes, wo mich jemand belehren will oder so. Nein, etwas Einfaches und Authentisches.

Burnout Buchempfehlungen gab es viele, doch was habe ich gefunden, das wirklich zu meinen Bedürfnissen passt? Nichts.

Ich habe daher entschieden mein ursprünglich als Selbsttherapie geschriebenes Burn-out Tagebuch zu veröffentlichen, um Ihre Suche nach passender Burnout Literatur an dieser Stelle zu beenden:

Burnout besiegen, aber wie? - 5 Tipps vorab: 

1) Bringen Sie sich wieder ins Gleichgewicht

Die Ursache meines Burnouts: Ich habe zulange auf das gehört, was mir mein Kopf in Form meiner Gedanken, gesagt hat. Schneller, höher, weiter sollte es für ihn gehen. Die Bedürfnisse meines Körpers, zum Beispiel nach Pausen, Bewegung, Schlaf etc. waren ihm und folglich auch mir egal.  Die Folge: Mein inneres Gleichgewicht geriet aus den Fugen.

das Wichtigtse für mich war demnach, mein inneres Gleichgewicht wieder herzustellen. Und dies bedeutete zunächst, meinen Körper wieder aufzubauen und ihm das zu geben, wonach er lechzte: Ruhe.

2) Akzeptiere, dass aktuell etwas mit Ihnen nicht stimmt

Insbesondere am Anfang meines Burnouts wollte ich nicht wahrhaben, dass etwas mit mir nicht stimmt und ich habe mir eingeredet, dass das alles nicht sein kann. Weder diese verwirrenden Gedanken, die Schwindelgefühle, noch meine plötzlich auftretenden Angstzustände. Doch, es war die Realität.

Erst, als ich aufgehört habe die Realität zu verdrehen oder zu ignorieren, sondern sie zu akzeptieren, war ich offen genug dafür, Lösungen zu finden.

 3) Reden Sie darüber, was in Ihnen vorgeht

Wie schon das Sprichwort sagt: „Geteiltes Leid, ist halbes Leid.“

Auch ich, ein eher introvertierter Mensch, musste irgendwann erkennen, dass es mich nicht weitergebracht hat, meinen Zustand nur mit mir selbst auszumachen. Ich brauchte jemanden zum Reden. Jemanden, dem ich mich anvertrauen konnte und die/der weit genug von mir weg war, dass ich ehrlich und offen reden konnte, ohne etwas zu verschweigen. Auch nicht die Gedanken, mich umzubringen. Doch wer konnte das sein? Meine Frau? Meine Eltern? Eine Kollegin / ein Kollege? Ein Freund? ...

Ich fand zunächst in einem Psychologen jemandem, dem ich mich offenbaren und anvertrauen konnte. Doch die Treffen waren mit zeitlich zu starr und zu weit auseinander. Ich wollte dann reden, wann ich das Bedürfnis zu hatte. Und so begann ich, mit  meinem Tagebuch, mit dem ich jederzeit kommunizieren  konnte.

Aber, egal wer, oder was. Hauptsache, da ist jemand, mit dem Sie offen über das reden, was in Ihnen vorgeht.

4) Brechen Sie aus Ihren Zwängen aus

Kennen Sie einen oder mehrere der folgenden Zwänge?

  • Es jedem Recht machen zu wollen, der Partnerin / dem Partner, den Kindern, den Kolleginnen/Kollegen, der Chefin/dem Chef, den Eltern, Freunden, Verwandten, Vereinskameradinnen/-kameraden, Nachbarn …
  • Immer die/der Beste sein zu müssen, um gut nicht als Versager da zu stehen?
  • Stets perfekt sein zu wollen und alles bis ins kleinste Detail fehlerlos zu gestalten?
  • Alles rasch zu erledigen, rasch zu antworten, rasch zu sprechen, zu essen, einfach ständig in Eile zu sein?
  • Sich keine Blöße geben zu wollen, Vorbild zu sein und am besten alles alleine durchzustehen?

Ich selbst fand mich vor meinem Burn-out irgendwie in all den genannten Zwängen wieder und war von ihnen gesteuert, wie eine Maschine. Gefühlskalt und vermeintlich ohne andere Bedürfnisse, als (monetäre) Anerkennung. Doch jede Maschine geht einmal kaputt. So auch ich. Und das war der Moment, in dem mir bewusst wurde, dass ich keine Maschine, sondern ein sehr fragiles Gebilde aus Fleisch und Blut bin. Ein Mensch, mit all seinen Bedürfnissen, Gefühlen und Fehlern, der einem Irrtum unterlegen war. Dem Irrtum, mehr/besser sein zu wollen, als ich bin und mehr leisten zu können, als ich kann. Schluss damit!

5) Seien Sie offen für Veränderungen in Ihrem Leben

Es heißt, „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.“ Doch was ist, wenn das bisher Gewohnte nicht mehr funktioniert, Sie sogar krank macht? Dann ist Zeit für Veränderung(en).

 

Auch ich habe mich lange an alt vertraute Gewohnheiten geklammert und konnte nicht loslassen, weil ich nicht wusste, wohin mich dieses Loslassen führen würde. … In einen neuen Job? Zu einer anderen Frau? In einen neuen Freundeskreis? Zu einem neuen ICH? … Auf jeden Fall ins Ungewisse und diese Ungewissheit lähmte mich, ließ mich noch stärker an diesem Strohhalm der alten Gewohnheiten festhalten.

 

Erst, als ich bereit war, offen für Veränderung(en) zu sein, ging es rasch wieder bergauf.

So, genug. mehr möchte ich Ihnen an dieser Stelle nicht mehr verraten, denn alles Weitere erfahren Sie, wenn Sie mein Buch lesen. Also, … 

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© Jens Nolte